1:0 Scholz (15.)
2:0 ET Ragow (50.)
3:1 Schmidt (75.)
Erstes Heimspiel der zweiten Garde im Punktspielbetrieb erfolgreich absolviert.
In den neuen roten Trikots wollte man sich standesgemäß gegen die Gäste aus Ragow präsentieren.
Nach holprigem Beginn und partieller Unsicherheiten im Spielaufbau war es zuerst Ragow, das mehr Anteil am Spiel hatte. Überraschend konnten die Gastgeber jedoch früh für Entlastung sorgen: Torjäger Mirko Scholz markierte mit einem platzierten Rechtschuss seinen vierten Treffer im dritten Ligaspiel.
Die Drangphase der Ragower erfuhr dadurch einen gewissen Bruch.
Zwar versuchten sie das Eichwalder Spiel durch Pressing zu ersticken, doch öffneten sich trotzdem oft Räume in denen die motivierten Eichwalder ihr eigenes Spiel gestalten und Gefahr in der anderen Hälfte erzeugen konnten.
Ragow war gewillt den Ausgleich herzustellen und bekam in der 25. Minute die Gelegenheit durch einen Strafstoß das 1:1 und somit eine Wendung im Spiel herzustellen.
Doch der starke Keeper Martin Becken konnte den Schuss parieren und ein richtungsweisendes Zeichen setzen.
Nach und nach verfielen die Gäste nun in einen überhasteten Schussrausch.
Mit Distanzschüssen versuchten sie den Torerfolg zu erzwingen, glücklos in der ersten Hälfte.
Im zweiten Durchgang herrschte ein ähnliches Bild: Ragow drückte, Eichwalde konterte.
Und das erfolgreich: In der 50. Minute brachte erneut Mirko Scholz einen Eckball gefährlich nah ans Tor, sodass dem gegnerischen Torwart nur die Abwehr ins eigene Netz blieb.
Die Gäste verloren sich mehr und mehr in ihrer blinden Frustration, welche sich in Form heftiger Wortgefechte mit dem Unparteiischen und untereinander und besagten Fernschüssen darstellte.
Alles Glück ist jedoch nie beisammen.
Nachdem Paul Dohse, welcher im linken Mittelfeld bis dato eine solide Leistung brachte, aufgrund eines Schubsers und Ballwegschlagens die Gelb-Rote Karte kassierte, geriet die Eichwalder Sicherheit ins Wanken.
Nahezu 30 Minuten musste man sich nun in Unterzahl gegen den neu auffrischenden Mut der Gegner erwehren.
Als eine unglückliche Kopfballverlängerung der Eichwalder Hintermannschaft zur direkten Torvorlage für den Ragower Anschlusstreffer wurde kamen Erinnerungen an den 2. Spieltag in Schönefeld hoch, an welchem
eine Führung auch verspielt wurde.
Keeper Martin Becken und seine Vorderleute konnten sich aber gegen jeden Angriff stemmen und ein ums andere Mal mit ein wenig Fortune das Unheil in Form des Ausgleichstreffers abwenden.
Partielle Konter der Heimmannschaft sorgten nur selten für die ersehnte Entlastung gegen den Run der Gäste.
In dieser Drangphase von Ragow war es Trainer Nelson Schmidt, der nach einer Balleroberung im Mittelfeld die hoch aufgerückte gegnerische Hintermannschaft hinter sich lassen konnte und mit einem Beinschuss des Torwarts den 3:1 Endstand herstellte.
Die restliche Zeit wurde gut von Eichwalder verwaltet und nach 90 Kräftezehrenden Minuten war der zweite Sieg und Platz Zwei in der Tabelle perfekt.
Im “Spitzenspiel” am vierten Spieltag geht es nun gegen Groß Machnow.
Nach einem erfolgreichen Ligastart wollte man sich im “Derby” gegen Schönefeld II behaupten.
Ähnlich dominant und spielbestimmend wie gegen Waßmannsdorf ging man in der ersten Halbzeit zu Werke.
Nach einigen Durchbrüchen in den Strafraum der Gastgeber konnte Schröter von halbrechts mit einem satten Schuss ins lange Eck die verdiente Führung herstellen.
Eichwalde kreierte ein kontrolliertes Spiel, welches in einem weiteren schönen Treffer durch Scholz gipfelte.
Ein dritter Treffer kurz darauf wurde nur durch Aluminium verhindert.
“Willkommen im Konjunktiv - es könnte alles so schön sein..” schien das Motto an diesem Tag zu sein.
Hätte man mehr Chancen genutzt und wäre vor der Halbzeit kein Fehler im eigenen Strafraum passiert, dann….
Aber die junge und zu Teilen unerfahrene Truppe musste erneut Lehrgeld zahlen:
Wie auch in Waßmannsdorf ließ man den Gegner wieder Morgenluft schnuppern.
Zwei Fehler im Abwehrbereich der Gäste führten zum Pausenstand von 2:2.
Im zweiten Durchgang schienen die Akkus leer zu sein, Eichwalde konnte sich final vor des Gegners Tor nicht entscheidend durchsetzen und drängte lange vergeblich nach einem Führungstreffer.
Auch die Umstellung von Haynk in die Sturmspitze brachte nicht die erhoffte Wirkung, die Struktur im Eichwalder Spiel ging dadurch nur mehr und mehr verloren.
Schönefeld begnügte sich mit vereinzelten Kontern, durch zumeist lang in den Strafraum geschlagene Bälle aus dem Halbfeld.
Allein dieses Mittel war ausreichend um den Abwehrverbund der Eichwalder ins Schwimmen zu bringen und die überraschende Führung der Schönefelder zu bedingen.
Man ließ den Gegner wieder erstarken und zwei erfolgreiche Konter später war es um den früh sicher geglaubten Sieg geschehen.
Ein ernüchterndes 5:2 lässt wenig Raum für Lob, jedoch umso mehr Bedarf nach Verbesserung.
Gegen Ragow will man sich nun auf das starke Aufbauspiel besinnen und defensiv abgeklärter agieren.
Besser hätte der Start in die Wettspielsaison der II. Männermannschaft
nicht laufen können.
Das Team von Trainer Nelson Schmidt begann die Saison
mit einem wichtigen 3:2 Auswärtssieg gegen Waßmannsdorf III
0:1 Scholz (20.)
0:2 Scholz (35.)
1:3 Heinrich (65.)
Ein Jahr Aufbauarbeit wurde nun am Sonntag auf die Probe gestellt:
Die neu formierte Zweite stellte sich der Herausforderung des ersten Ligaspiels.
Ab dem Anpfiff nahm die Eichwalder Elf motiviert das Heftdes Handelns, in der ersten Hälfte, in die Hand und brachte die unsichere Waßmannsdorfer Abwehrreihe ein ums andere Mal in Verlegenheit. Die schnellen Phil Sauer und Jens Heinrich konnten sich nach Steilpässen oft über Außen durchsetzen, nur fehlte in Strafraumnähe (noch) der nötige Abschluss bzw. finale Pass. Gefährlich vor dem eigenen Tor wurde es einzig bei vereinzelten Kontern der Gastgeber oder bei Fehlpässen im Eichwalder Aufbauspiel.
Die kontrolliert Geführte Offensive trug zum ersten Mal in der 20 Minute Früchte! Nach einer scharfen Hereingabe vom rechten Flügel konnte Mirko Scholz mit einer Direktabnahme den starken Keeper der Waßmannsdorfer zum 0:1 überwinden.
Weitere Messerstiche in die Abwehr der Gastgeber wurden in Folge von Sauer und Heinrich nicht genutzt, welche zuhauf im 16er gefährlich vor das gegnerische Tor kamen.
Kurz vor der Pause konnte Waßmannsdorf überraschend zum 1:2 nach einem direkt verwandelten Freistoß von der linken Strafraumgrenze anschließen.
Torwart Martin Becken, der bis dato einen sicheren Eindruck machte, war es nur möglich den Ball am kurzen Pfosten ins eigene zu Tor Fausten.
Nach dem Pausentee kam der gewünschte neue Schwung ins Spiel.
Durch den Wechsel von Jens Heinrich ins Sturmzentrum generierte man vermehrt schnelle Konter.
Ein solcher wurde in der 65. Minute durch den eigentlichen Flügelflitzer zum 1:3 genutzt.
Waßmannsdorf verfiel nun in das altbekannte Kick & Rush.
Die Gastgeber waren gewillt das Spiel noch zu ihren Gunsten zu entscheiden, konnten aber über lang geschlagene Bälle aus der eigenen Hälfte hinaus kein durchschlagskräftiges Angriffsspiel inszenieren. Nur eine erneute Freistoßsituation 20 Meter halblinks vom Tor entfernt verhalf Waßmannsdorf zum 2:3 Anschluss in der 70. Minute.
In den verbliebenen 20 Minuten beschränkte sich Eichwalde größtenteils auf die Defensive, vereinzelte Entlastungsangriffe blieben leider ohne Erfolg.
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Der Umschulungsprozess zur Viererkette wurde nach dem vorherigem Spiel begangen und nun der ersten Reifeprüfung “im Ernstfall” gegen den SV Schönefeld II unterzogen.
Die Gäste aus Schönefeld setzten sich schon in den ersten Minuten in der Eichwalder Hälfte fest und brachten die neu formierte Verteidigung arg ins Schwitzen. So konnten sie ein kontrolliert geführtes Spiel der Eichwalder durch Zweikampfstärke und Lufthoheit im Mittelfeld unterbinden.
Die partiell vorgetragenen Konter der Gastgeber brachten vorerst nicht den erhofften Erfolg, im Gegenzug konnten die Gäste fehlende Zuordnung und inkonsequentes Stellungsspiel der Eichwalder Abwehrreihen nutzen und schon in der ersten Hälfte fünf Treffer erzielen.
Kurz vor der Halbzeit brachte jedoch ein schnell vorgetragener Konter der Eichwalder den ersehnten Torerfolg.
Neu-Kapitän Mirko Scholz konnte mit einem satten Rechtsschuss auf 1:5 verkürzen und neuen Mut entfachen.
So war es in den ersten Minuten der zweiten Hälfte ein ganz anderes Bild, die Eichwalder standen kompakt und versuchten selbst das Heft in die Hand zu nehmen, was jedoch nicht von einem weiteren Treffer gekrönt war.
Nachdem die Kräfte und die Konzentration im Laufe der Zeit schwanden, konnte die Schönefelder 3. Kreisklassen Vertretung weiter auf ihrem Torkonto punkten und letztlich einen deutlichen und überlegenen Sieg im Eichenparkstadion einfahren.
Ein weiteres Tor war den Gastgebern leider nicht vergönnt, so war es selbst Stürmer Lenny Skobranek, kurz vor Spielschluss frei vor dem gegnerischen Tor stehend, nicht möglich den Ball im Tor unterzubringen.
Abschliessend kann man aus dem fair ausgetragenen Freundschaftsspiel viele lehrreiche Schlüsse ziehen und wird im nächsten Test gegen Blau Weiss Ragow in zwei Wochen versuchen einen weiteren Schritt nach vorne zu machen.
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“Gegen einen unerwartet starken SV Zernsdorf II probierte man sich im zweiten Spiel auf Großfeld.
Auf sechs Positionen verändert ging die Mannschaft motiviert ins Testspiel, welches aber von Minute zu Minute zu einem sehr einseitigen Run auf das Eichwalder Tor wurde.
Die Zernsdorfer nutzten die sich bietenden Chancen gegen eine unstrukturierte Eichwalder Abwehr treffsicher und liessen den Gastgebern kaum Zeit zum Durchatmen.
Auf der einen Hand waren die Gäste gespickt mit Spielern aus der ersten Mannschaft und boten eine gute, nicht der 3. Kreisklasse entsprechende, Leistung.
Auf der anderen Hand ist der Gegner nur so stark wie man es zuliesse, heisst es in einer Fussballweisheit.
So war auch das eigene Unvermögen, ein Spiel kontrolliert aus einer sicheren Abwehr heraus zu gestalten, der Grund, dass die Gäste das Spiel kontrollieren und den Kantersieg im Eichenparkstadion einfahren konnten.
Viel Arbeit liegt noch vor der Mannschaft und dem Trainer, aber der Einsatz, die kleinen offensiven Lichtblicke und das produktive Klima im Team lässt hoffen”
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Die erste Feuertaufe auf Großfeld hat die zukünftige Zweite nun hinter sich gebracht.
In einem spannenden und vor allem in der zweiten Hälfte ausgeglichenen Duell konnte man sich ein achtbares 0:3 erspielen.
Musste der Keeper Martin Becken in der ersten Hälfte noch zweimal hinter sich greifen stand die Abwehr im zweiten Durchgang sattelfest und so konnte der zweite Torwart Oliver Will nur durch einen Strafstoß
überwunden werden.
Verstärkt durch Stefan Wetzel, Benjamin Eberst, Tobias und Markus Lindner aus der ersten Mannschaft erarbeitete man sich oft Feldvorteile, die jedoch vor dem Tor ungenutzt blieben.
Das Lehrgeld in Form der drei Gegentore fiel geringer aus als erwartet und nur partiell waren konditionelle Defizite auszumachen, zumal man erst kommende Woche in den Trainingsbetrieb einsteigen wird.
Der erste Schritt ist nun getan und aufbauend auf dieser Performance will man nun durch regelmäßige Übungseinheiten die Mannschaft prägen und ihr mehr Struktur verleihen.
Aufstellung: Becken (Will ab 45. min.) - Lehmann - Bank, Dolling - Krichler, M. Lindner (Richter) - Hertzog, Wetzel, Heinrich - Eberst, Skobranek (Lindner T. ab 40. min.)
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Zuwachs in der Abteilung Fussball.
II. Männermannschaft vor der Gründung
Wir sind bestrebt, der fussballerischen Arbeit im Verein dadurch mehr Tiefe und Konstanz zu verleihen, vorhandenes Potential auszuschöpfen und für Interessierte und Ballbegeisterte eine Alternative zur 1. Männerschannschaft anzubieten.
Dem geplanten Eintritt in den Punktspielbetrieb zur Saison 2010/2011 geht ein Jahr Aufbauarbeit voraus.
So sollen Training, regelmäßige Freundschaftsspiele und Turniere, sowie Aktivitäten im Abteilungskollektiv die Strukturen stärken und eine Mannschaft formen.
Jeder der sich angesprochen fühlt und/oder reinschnuppern möchte hat ab sofort die Möglichkeit jederzeit den Kontakt mit Trainer oder Abteilungsleiterzu suchen oder sich beim Training ein Bild zu machen.